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16.08.2011

Mit einem Klick über das Fotohandy Informationen abrufen, das ermöglicht ein spezieller Code, welcher jetzt auch auf den Etiketten der Herbsthäuser Brauerei gedruckt ist. Damit setzt die Privatbrauerei neue Maßstäbe in der Kundenkommunikation.

Herbsthausen. Neben dem traditionellen Stammhauslogo und dem Siegel der Gütegemeinschaft ziert nun auch ein so genannter „QR Code“ die Etiketten der Herbsthäuser Produkte.

QR steht für „quick response“ und bedeutet soviel wie „eine schnelle Antwort“. Ursprünglich für die Logistik in der Automobilindustrie entwickelt, erfährt der zweidimensionale Strichcode derzeit immer breitere Anwendungsmöglichkeiten Besonders seit der Verbreitung so genannter „Smartphones“. Ob auf Plakatwänden, in Zeitschriften oder eben auf Produktverpackungen – immer öfter begegnen uns im Alltag diese schwarz-weißen Muster, in denen binäre Informationen gespeichert werden können. Der Vorteil für den Verbraucher: ohne umständliches Eintippen können blitzschnell weitere Informationen zum Produkt abgerufen werden. Wer einmal mit einem Online-Ticket Bahn gefahren ist, kennt das Prozedere. Denn auch hier wird ein QR Code verwendet. Der Schaffner scannt mit einem Lesegerät den Code und die hinterlegte Information wird entschlüsselt. So funktioniert das auch mit jedem neueren Handy, welches eine entsprechende Lesesoftware installiert hat: Einfach den Code mit dem Mobiltelefon fotografieren und der Nutzer wird direkt zu der hinterlegten Information weitergeleitet – gleich ob es sich um eine spezifische Internetadresse, ein Spiel oder ein Dokument handelt.


Herbsthäuser Brauerei hat den mobilen Trend frühzeitig erkannt und umgesetzt. „Der QR Code ist nach der Etablierung des Herbsthäuser Clubs für uns ein weiterer Meilenstein in punkto Kundeninteraktion“, so Junior-Chef Christian Wunderlich.

Wer den Code scannt, erhält ein Dokument im pdf-Format für das jeweilige Produkt, welches auf die Displaygröße von Smartphones zugeschnitten ist. Neben einer ausführlichen Bierbeschreibung und Bildern sind weitere nützliche Informationen, wie etwa Gebinde- und Verkaufseinheiten sowie die EAN, enthalten. Die Möglichkeiten für den Einsatz von QR Codes sind vielfältig – öfter scannen lohnt sich also, denn mit Neuerungen ist zu rechnen.

So genannte „Reader-Apps“ gibt es zahlreich und kostenlos, auch direkt beim jeweiligen Hersteller des Mobiltelefons, falls ihr Handy noch keine Lesesoftware enthält. Übrigens: am Inhalt der Flaschen ändert sich deshalb nichts. Die Privatbrauerei setzt nach wie vor auf regionale Produkte und Rohstoffe aus der Region – zu ihrem Wohl!

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